Der Uhu ist ein nächtlicher Jäger. Am Tag ruht er gerne an störungsarmen Stellen in Felswänden, von wo er sein Revier gut überblicken kann. Er ist ein kräftiger Jäger, der auch grössere Beutetiere, wie Wasservögel, Graureiher, Krähen, Ratten, Feldhasen oder Igel schlägt.
Der Uhu ist stark gefährdet; es gibt noch etwa 150 Brutpaare
In der Schweiz. Neben Kollisionen im Strassen- und Schienenverkehr ist es vor allem der Stromtod an Leistungsmasten, welche dem Uhu zum Verhängnis werden.
Als Wartenjäger, der seine Beute von erhöhter Position erspäht, nutzt er solche Masten gerne als Ansitz. Dabei wird ihm oft seine Grösse zum Verhängnis. Beim An- oder Abflug kommt es immer wieder vor, dass ein Uhu mit den elektrischen Leitungen in Berührung kommt und einen tödlichen Stromschlag erleidet.