Die Saatkrähe gilt als Verursacher landwirtschaftlicher Schäden, obwohl diese Zuweisung einer wissenschaftlichen Nachprüfung in den meisten Fällen nicht standhält. Zum einen ist die Saatkrähe gar nicht so häufig. Sie brütete erstmals 1963 in der Schweiz und beschränkt sich auf den nördlichen Teil unseres Landes. Der Bestand der Saatkrähen betrug 2014 6‘600 Brutpaare und wird oft mit der Rabenkrähe 150‘000 Brutpaare verwechselt. Zudem brüten 60% dieser Brutpaare in Städten und bevorzugen tierische Nahrung, vor allem Regenwürmer. Natürlich können auch mal Schäden entstehen, die sind aber meistens auf die viel häufigeren Rabenkrähen zurückzuführen. Andererseits fressen Saatkrähen auch Schädlinge.